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Meine Erfahrungen im Rapture-Surfcamp Padang in Uluwatu, Bali

Aktualisiert: 27. Sept. 2023

Die Entscheidung Surfen zu gehen ist sehr spontan gefallen als ich auf Bali angekommen bin und den Surfern am Strand von Canggu zusehen durfte. Meine längere Reise ermöglicht es mir nun auch spontan Dinge auszuprobieren und mir Zeit dafür zu nehmen. Für dieses konkrete Surfcamp habe ich mich dann auf Basis einer persönlichen Empfehlung eines deutschen Reisenden entschieden, welcher als Intern dort eine Zeit lang gearbeitet und sehr von diesem Surfcamp geschwärmt hat.


Ich habe von Canggu aus ein Taxi nach Padang Padang genommen und bin nach ca. 2,5 Stunden Fahrzeit im Camp angekommen.


Tipp: Schaut euch, wenn ihr zwischen 2 Küstenorten oder küstennahen Orten einen Transport benötigt, auch mögliche Bootsverbindungen an. Das spart in einigen Fällen deutlich Zeit und wäre in meinem Fall noch dazu billiger gewesen.

Als ich im Surf Camp angekommen bin, wurde ich am Areal herumgeführt- Das Camp ist schön und gemütlich gestaltet. Beim Restaurant gibt es zwei große Holztische an welchen immer gemeinsam gegessen wird. Direkt anschließend folgt dann der Chill-Bereich mit Liegeflächen und Sitzsäcken welcher gleich in einen schön gestalteten, mit Pflanzen umgebenen Poolbereich übergeht.


Die Zimmer sind klein, aber sauber und funktional eingerichtet. Ich habe in einem Twin Room übernachtet, also mir das Zimmer mit einer fremden Person geteilt. WC und Dusche war außerhalb des Zimmers und wurde in diesem Fall mit insgesamt 8 Personen geteilt.


Im Surf Camp gab es einen recht durchstrukturierten Tagesablauf. An Tagen, an denen man Surfen gehen wollte, musste man um 5 Uhr ungefähr aufstehen, um 05:30 gab es Frühstück und um 6 Uhr war pünktlich Treffpunkt zur Surfboard-Übergabe und anschließend Abfahrt zum Strand. Beim Surfen gab es dann täglich 2 Einheiten zu jeweils 2 Stunden. Zu Mittag bzw. am frühen Nachmittag ist man dann zum Hotel zurückgekehrt. Am Nachmittag hatte man dann die Option bei einer gemeinsamen Yoga-Einheit mitzumachen und ab 19:00 gab es dann bereits das gemeinsame Abendessen. Dieser strukturierte gemeinschaftliche Tagesablauf macht es einem sehr einfach die anderen Leute kennenzulernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Anschluss zu finden. Und spätestens eine gemeinsame Runde UNO verbindet. 😊


Das Essen im Cap war auch unglaublich gut. Beim Frühstück konnte man zwischen sehr vielen verschiedenen Optionen auswählen und auch Mittag- und Abendessen waren abwechslungsreich und es gab immer eine gute vegetarische Option.


Neben den fix angestellten einheimischen Mitarbeitern gab es Interns (aktuell während meines Aufenthalts aus verschiedenen europäischen Ländern) welche Ansprechpartner für alle Anfragen sind. Sie waren immer präsent und ein Teil unserer Gruppe.


Die Surf-Einheiten waren je nach Wetterlage und Können immer an verschiedenen Stränden. Man hat die Wetterlage immer bis abends abgewartet, bevor man dann die Entscheidung getroffen hat welche Surfgruppe an welchen Strand am kommenden Tag fahren wird.


Ich hatte während meines Aufenthalts im Camp 2 Surftage, also insgesamt 4 Einheiten. Mein 1. Mal Surfen war sehr spannend (schon fast zu spannend) und dieses Erlebnis habe ich bereits in einem separaten Artikel beschrieben. Nach diesem 1. Tag habe ich mir dann am Folgetag einen „rest day“ am Pool gegönnt und bin erst am darauffolgenden Tag ein zweites Mal Surfen gegangen. Der zweite Surf Tag war sehr ähnlich wie der erste Tag, nur dass ich die Wellen bereits etwas besser „lesen“ konnte und ich leichte Fortschritte erkannte. Ich habe in kurzer Zeit viel gelernt – und ich werde in Zukunft nie wieder an einen Strand gehen können, ohne zu versuchen zu definieren welche Art von Wellen dort gerade sind. 😊


Nachdem ich mir nach diesen 2 Surftagen die Kniescheiben sowie einigen Zehen am Board wundgerieben habe, ich mir eine tiefe Wunde am Fuß durch das Riff zugezogen habe und generell total erschöpft war, habe ich beschlossen das Surfen vorerst einmal zu beenden.


Die Mitarbeiter dort meinten, dass ich leider sehr schwierige Bedingungen für meine ersten Surfversuche hatte und ich es unbedingt nochmals probieren sollte wenn die Bedingungen geeigneter sind. Ich weiß noch nicht, was meine Surf-Zukunft bringt – aber wenn ich einen weiteren Versuch wage, dann werdet ihr von mir lesen.


Das Camp an sich habe ich gesamtheitlich genossen und kann es wärmsten weiterempfehlen. Auch wenn man nicht jeden Tag surfen kann (oder will), ist es ein optimaler Ort zum Entspannen und Genießen. Die Runde aus Leuten verschiedenster Länder und von absolutem Surf-Anfänger bis Profi ist super zusammengewachsen und es hat mir dort viel Spaß gemacht.



Habt ihr schon einmal Urlaub in einem Surf-Camp verbracht? Wie waren eure Erfahrungen? 😊



34 Ansichten3 Kommentare

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3 commentaires


Invité
27 sept. 2023

omg surfen ist einfach so brutal😂 aber es klingt als hättest du eine tolle zeit gehabt 😁 wir waren im kima surfcamp in canggu und das kann ich wirklich auch sehr empfehlen! da fährt man dann richtung kuta zu einem beachbreak, was es am anfang doch ein bisschen weniger gefährlich macht als ein riff 🙈

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JW
JW
27 sept. 2023
En réponse à

Ah cool das Kima Surfcamp hab ich mir auch angesehen aber mich dann aufgrund einer Empfehlung doch für das Rapture Surfcamp entschieden... Ja ich bräuchte definitiv einen etwas weniger spannenden Start :)

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